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Inhalte der Bücher/Der Weg bis 2409 Buch 10

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Der Weg bis 2409: Buch 10[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kapitel 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Machtkämpfe zwischen den Anführern der Welten der romulanischen Kolonien hielten an. Obwohl Grundbedürfnisse erfüllt wurden und die Sternenflotte Vorräte und Replikatoren an alle Welten lieferte, die ihre Unterstützung akzeptierten, fehlte es den Romulanern an einer stabilen Regierung und die militärische Befehlskette war eine Katastrophe.

Im Laufe des Jahres 2389 versuchten fünf Romulaner den kaiserlichen Thron zu besteigen, mehr als zwei Dutzend riefen sich zum Prätor aus und mindestens ein Dutzend beanspruchten für sich die Rolle des Oberbefehlshabers der romulanischen Flotte. Die meisten der ehemaligen Anführer wurden Opfer politischer Morde. Einige wenige hatten das Glück, verschont zu werden. 

Die Analysten der Föderation sind sich einig, dass das romulanische Sternenimperium solange in Aufruhr bleiben wird, bis sich ein Anführer gefunden hat, dem die Mehrheit der Koloniewelten ihre Treue schwörten. Diplomatenteams der Föderation versuchten  eine Konferenz zu organisieren, auf der die Vertreter aller Koloniewelten einen ersten Schritt machen konnten, um eine neue Regierung und Anführer zu wählen, aber die Romulaner konnten sich nicht einmal darauf verständigen, wo das Meeting stattfinden sollte und der ganze plan wurde verworfen.

Kapitel 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Klingonische Reich nutzte die Verwirrung und griff den Romulanischen Raum mit Lichtblitzen an. Das Reich übernahm binnen weniger Tage die Kontrolle über die Tranome Sar und Nequencia-Systeme und drang selbstsicher tiefer in das romulanische Territorium ein.

Die Klingonen unterbrachen ihren Vormarsch kurzzeitig, als die Sternenflotte eine Flotte zum Schutz der romulanischen-klingonischen Grenze aussandte, dennoch blieb die Situation angespannt und Berichten zufolge gab es sogar kleinere Gefechte zwischen Kriegsschiffen der Föderation und den Klingonen. 

Die Kampagne zur Eroberung des Romulanischen Reichs war nicht der einzige militärische Konflikt, in dem das Klingonische Reich im Jahr 2389 verwickelt war. Sein Konflikt mit den Gorn, der sich nach der Schlacht um Gila IV beruhigt hatte, entfachte erneut, als die beiden Mächte um die Kontrolle im Gamma-Orionis-System kämpften. 

Die Gorn nutzen die Gelegenheit, als König Slathis mit den Nausikaanern verhandelte, um die Kriegsbemühungen der Gorn mit Schiffen und Waffen zu unterstützen, um im Gegenzug mehr Rechte in verschiedenen Asteroidengürteln und einen erheblichen Zahlungsausgleich zu erhalten. Die Klingonen weigerten sich, den Kampf um Gamma Orionis aufzugeben, und gewannen einige Schlachten, obwohl sie in der Unterzahl waren, und der Geheimdienst der Sternenflotte berichtete, dass es keine Anzeichen darauf gab, dass der Konflikt bald beigelegt werden würde.

Kapitel 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausserdem teilten die klingonischen Adelshäuser interne Konflikte aus. Um Sternzeit 66091.53 erschlug Aakan aus dem Haus des Mo’kai K’das den Sohn von B’vat. Sein Tod entfachte die jahrhundertelange Blutfehde zwischen den beiden Häusern erneut und B’vat setzte alles daran, alle einzelnen Mitglieder des Hauses Mo’kai zu töten. 

Auch die Verbündeten der beiden Adelshäuser schlossen sich dem Konflikt an, doch am Ende war Aakan der Letzte seines Hauses. Nachdem Aakan nach Qo’noS geflohen war, wurde er von den Agenten des Hauses B’vat aufgespürt und in H’atoria am 66306.71 in die Ecke getrieben. Zwei Tage später wurde Aakan von B’vat in einem rituellen Gefecht getötet und Kanzler Martok löste das Haus des Mo’kai offiziell auf.

Kapitel 4[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Cardassianer machten einen größeren Schritt hin zur Unabhängigkeit, als sie entschieden, das Wiederaufbaukomitee durch demokratisch gewählte Anführer zu ersetzen. In der Woche vor den Wahlen führten zwei Gruppen die Debatten an: Eine zivile Koalition mit Elim Garak als ihren Führer und eine extreme Gruppe, die sich dafür einsetzte, dass sich die Cardassianer aus dem Abkommen zwischen der Föderation und den Cardassianern von 2386 zurückzogen und das Militär wiederherstellen.

Garaks Koalition gewann mit einem schmalen Vorsprung und seine erste Maßnahme war die Reformierung des Detapa-Rats. Im Rat brach ein erster Streit aus, als darüber abgestimmt wurde, ob sechs Schiffe zur Unterstützung der Wiedergewinnungsanstrengungen des Romulanischen Raums durch die Föderation entsandt werden sollten; Umfragen zufolge waren die meisten Cardassianer der Ansicht, dass sie ihre Ressourcen schonen sollten. Die Entscheidung des Rats der Föderation, die Gelder für den cardassianischen Wiederaufbau um 30% zu kürzen, machte die Unterstützung der Romulaner noch unpopulärer und der Rat verlor nach und nach an Rückhalt.

Elim Garak verteidigte das Vorgehen des Rats gegenüber Journalisten vor den Ruinen der Universität von Culat. „Wir wissen was passiert, wenn wir dem Rest der Galaxie den Rücken zukehren und uns nur darum kümmern, was in unseren eigenen Straßen, unserer eigenen Stadt und auf unserem eigenen Planeten vor sich geht. Vielleicht ist es an der Zeit etwas anderes auszuprobieren."

Eine der ersten Industrien, die im cardassianischen Raum wiederbelebt wurden, war der Bergbau. Ein früheres Mitglied des Militärs, Gul Madred, erwarb die Rechte an mineralienreichen Planetoiden und leitete eine umfangreiche Bergbauoperation im Septimus-System ein.

Kapitel 5[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Präsidentin der Föderation, Nanietta Bacco, konzentrierte sich darauf, die Beziehungen zwischen Vulkan und den anderen Welten der Föderation zu verbessern. Sie und Botschafter Jean-Luc Picard setzen sich mit Leib und Seele dafür ein, die Wunden zu heilen, die durch die Offenbarung, dass die Vulkanier möglicherweise von der Bedrohung der Hobus Supernova wussten, verursacht wurden.

Bei Sternzeit 66839.72, gab der Rat der Föderation die Ergebnisse der Untersuchung der Hobus Supernova und die Forschungsergebnisse der vulkanischen Wissenschaftsadademie hinsichtlich der Manipulation roter Materie bekannt. Der Rat kam zu dem Schluss, dass sich  die Vulkanier möglicherweise nicht des vollen Ausmaßes der Bedrohung durch die Hobus Supernova bewusst waren, zumal die Explosion heftiger und zerstörerischer war, als alle bis dato bekannten Supernovas. Darüber hinaus konnte die Kettenreaktion der Explosion nicht vorhergesagt werden und der Rat empfahl, das Ereignis näher zu untersuchen.

Dennoch kritisierte der Rat die vulkanische Wissenschaftsakademie für die Herstellung von roter Materie, ohne die Behörden der Föderation um eine entsprechende Genehmigung gebeten oder sie wenigstens darüber informiert zu haben. In einer Rede vor dem Rat der Föderation drückte Kanzlerin T’Los von Vulkan ihr Bedauern aus, falls die Handlungen oder Unterlassungen ihrer Leute der Föderation geschadet hatten. 

Sie gab bekannt, dass sich die gesamte rote Materie der Akademie an Bord der Jellyfish befand, als die verschwand und dass die vulkanische Wissenschaftsadademie geschworen hat, rote Materie nicht mehr ohne das Wissen und die Kooperation des Wissenschaftsrats der Föderation zu Forschungszwecken zu manipulieren. 

Zu den Romulanern sagte sie nur Folgendes: „Wir teilen euer Leid mit euch.“ 

Am Ende ihrer Rede sagte T’Los, dass ein neuer Führer für Vulkan die logische Konsequenz sei, zumal sich im letzten Jahr gezeigt hatte, dass sie für diese Aufgabe nicht geeignet ist. Sie legte ihr Mandat im Rat der Föderation ab und kehrte nach Hause zurück.

Kapitel 6[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Gericht machte der Fall um die photonische Lebensform, bekannt als "Der Doktor", kleine Fortschritte, nachdem er mehrere Jahre durch die unzähligen Anhörungen und Berufungen ins Stocken geraten war.

Bei Sternzeit 66954.79 entschied ein Richter der Föderation, dass die Klage auf eine Sammelklage durch alle empfindungsfähigen künstlichen Lebensformen in der Föderation ausgeweitet wird. "Hierbei geht es um mehr als nur ein Wesen und einen mobilen Emitter", sagte Alyssa Cogley-Shar, eine Anwältin der Soong-Stiftung. "Hier geht es um grundlegende Rechte".

Coglay-Shaw sagte, dass, obwohl die Erweiterung der Klage eines jahrelanges Gerichtsverfahren zur Folge haben könnte, das endgültige Urteil der Zwangsdienstbarkeit von mehr als sechshundert EMH Mark I Hologrammen ein Ende bereiten könnte. Und wenn die Sternenflotte noch mehr ihrer Raumschiffe mit Holoprojektoren besetzt, um vermehrt photonische "Tools" wie Notfallkommandos und medizinische Notfallhologramme einzusetzen, könnten diese Lebensformen eines Tages als Offiziere der Sternenflotte mit allen Rechten und Privilegien ihres Ranges anerkannt werden.

Weitere Themen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]