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Inhalte der Bücher/Der Weg bis 2409 Buch 13

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Der Weg bis 2409: Buch 13[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kapitel 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wettlauf um das Amt des Präsidenten der Föderation bestimmte die Nachrichtennetze fast das ganze Jahr über. Präsidentin Nan Bacco verzichtete auf ein weiteres Mandat. Obgleich sie sich unwohl fühlte, ihr Amt während der romulanischen Krise niederzulegen, sagte sie: "Ich bin zu lange an der Macht gewesen. Wir brauchen junges Blut und neue Ideen."

Die von ihrem Volk geliebte Präsidentin unterstützte offiziell keinen Nachfolger und machte somit das Feld frei für Dutzende potentielle Kandidaten. Jaed Maz von Trill sowie die Berater der Föderation, Soron von Vulkan und Kevin Steiner von Terra Nova, wurden häufig von den politischen Kommentatoren erwähnt. Die Kandidaten aus Bajor, Andoria und Sauria wurden als Außenseiter betrachtet.

Soron und Charivretha zh'Thane von Andoria wurden jedoch niemals zum Kandidaten nominiert und Steiner beendete seine Kampagne zwei Monate vor den Wahlen, nachdem seine Verbindungen zum Orion-Syndikat vom Nachrichtendienst der Föderation aufgedeckt wurden. Die übrigen Kandidaten wetteiferten in einer harten Wahlkampagne, in der zu den Hauptthemen die Unterstützung der Cardassianer und Romulaner, die zunehmenden Konflikte mit dem Klingonischen Reich und die Frage gehörte, ob die Sternenflotte vergrößert werden sollte, um der zunehmenden Bedrohung der Bürger der Föderation entgegenzutreten.

Am Ende gewann Aennik Okeg von Sauria mit einer knappen Mehrheit über Jaed Maz an zweiter und dem Bajoraner Shad Ona an dritter Stelle. Okeg, der erste Saurianer, der es in das Amt des Präsidenten der Föderation geschafft hatte, begann sein Mandat, indem er Maz und Shad Ämter in seinem Kabinett anbot.

Kapitel 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein erster Staatsbesuch führte den Präsidenten der Föderation Aennik Okeg nach Cestus III, wo das Klingonische Reich einer neuen von der Föderation moderierten Gesprächsrunde zugestimmt hatte, um dem Krieg mit den Gorn ein Ende zu bereiten.

Während das Diplomatenteam der Föderation unter der Leitung von Alexander Roshenko auf ein erfolgreiches Waffenstillstandsabkommen hoffte, das ihnen die Tür zu einem erweiterten Gipfeltreffen öffnete, auf dem die im Jahr 2394 auslaufenden Handels- und Verteidigungsabkommen zwischen den Klingonen und der Föderation erneuert werden konnte, wurde bald deutlich, dass weder die Klingonen noch die Gorn bereit waren, einzulenken.

Nach drei Wochen der Gespräche hatten sich die Vertreter der Klingonen und der Gorn noch nicht einmal auf die Agenda für die Verhandlungen einigen können und selbst der persönliche Appell an Kanzler Martok durch Worf, den Botschafter der Föderation, vermochte es nicht, den Prozess zu beschleunigen.

Der Rat der Föderation traf sich zu einer Sondersitzung um mögliche Anreize zu besprechen, die die Föderation den Gorn und den Klingonen anbieten konnte, doch alle Friedensbemühungen scheiterten endgültig am 69259.56 Sternendatum, als eine Flotte der Gorn und der Nausikaaner die klingonische Welt von Ogat angriff.

Die Kämpfe um Ogat wüteten mehr als zwei Wochen, bis die klingonische Verteidigungsstreitmacht die Gorn und Nausikaaner aus dem System vertreiben konnten. Die Klingonen verurteilten diesen schändlichen Angriff und Martok schloss das Reich offiziell von den Friedensverhandlungen aus.

Die Schiffe der Klingonen und der Gorn griffen einander an und als die U.S.S. Montana versuchte, in einem dieser Gefechte zu intervenieren, wurde sie von klingonischem Disruptorfeuer schwer beschädigt.

Kapitel 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die von J'mpok angeführten Hardliner im klingonischen Hohen Rat forderten nach dem Angriff auf Ogat ein noch aggressiveres Vorgehen gegen die Gorn und riefen zu einem Feldzug gegen die Gorn-Hegemonie auf.

Als Martok zur Mäßigung rief und vorschlug, dass der Kampf die Gorn lediglich vom klingonischen Raum fernhalten sollte, bis eine neue Kriegsschiffflotte losgeschickt werden konnte, bezichtigte ihn J'pok [sic!] ein schwacher alter Mann zu sein, der sich unter der Bettdecke versteckte, anstatt seinen Herausforderern auf dem Schlachtfeld zu begegnen.

Die politischen Analysten der Föderation rechneten damit, dass sich in den nächsten drei Jahren eine Spaltung des Hohen Rats ereignen würde und sie schauten mit Besorgnis auf die wachsende Unterstützung von J'mpok und seiner aggressiven Agenda. Eines der Häuser, das J'mpok offen unterstützte, war das Haus Torg, ein früherer Verbündeter des Hauses Duras. In Wirklichkeit war Torgs adoptierter Erbe, Ja'rod, der Sohn von Lursa, Duras Schwester, und ein bekannter Feind der Föderation, der bei einem Angriff auf die U.S.S. Enterprise-D in 2371 sein Leben gelassen hatte.

Ja'rod, der sich auf Ogat befand, als der Planet angegriffen wurde, überlebte den Kampf und meldete sich für das Training der klingonischen Verteidigungsstreitmacht an 69637.18 Sternendatum an.

Kapitel 4[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Cardassia Prime erließ der Datapa-Rat eine Reihe von Reformen, um die Geburtenrate zu steigern und die wirtschaftliche Stabilität zu fördern.

Familien mit mehr als einem Kind erhielten Vergünstigungen und Tausende von Soldaten, die nach der Auflösung des cardassianischen Militärs versetzt wurden, erhielten Umschulungen und einen Arbeitsplatz in Cardassias boomender zivilen Industrie. Viele frühere Militäroffiziere wurden von Gul Madred in seinem Minen im Spetimum-System aufgestellt.

Madreds Minen waren derart ausgelastet, dass er sogar begann, Kelindid und Uridum über Ferengi-Broker zu exportieren. Seine wichtigsten Käufer waren die Romulaner, deren Priorität es war, ihre Schiffe zu rekonstruieren und ihre Kolonien auszubauen.

Kapitel 5[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eines der romulanischen Bauprojekte war Rihan, eine neue Hauptstadt auf Rator III. Das erste fertiggestellte Gebäude wurde für Meetings des Organisationskomitees der romulanischen Kolonien genutzt, das unter der Leitung von Admiral Taris ins Leben gerufen worden war.

Das Komitee legte die Basis für eine neue Regierung, wurde jedoch von den internen Kämpfen und den Splittergruppen bedrängt, mit denen die Romulaner seit der Zerstörung ihrer Heimatwelt zu kämpfen hatte.

Eine gemäßigtere Gruppe schlug vor, dass die Romulaner eine einzelne Figur brauchten, auf die sie ihre Energien konzentrieren konnten und sie zitierten die historischen Überlieferungen der romulanischen Monarchen.

Die Erinnerung an Donatra, die sich selbst zur Kaiserin eines abtrünnigen Staates ernannt hatte, machte einige Mitglieder des Komitees nervös, doch Admiral Taris erklärte ihnen, dass sie die Wiederbelebung der Monarchie vollends unterstützen würde. Gleichwohl sagte Taris auch, dass eine Rückkehr zur Krone vom romulanischen Volk unterstützt werden müsse.

Weitere Themen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]