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Inhalte der Bücher/Der Weg bis 2409 Buch 6

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Der Weg bis 2409 Buch 6[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kapitel 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2385 gab das Sternenflottenkommando bekannt, dass es die erneute Prüfung aller Vermögenswerte und Ressourcen nach dem Dominion-Krieg abgeschlossen hätte. Basierend auf den Ergebnissen hatten die Admirale beschlossen, einige Schiffe wieder einzuholen, die zu Verteidigungs- und diplomatischen Zwecken zugeteilt waren, um diese für Erkundungen und wissenschaftliche Entdeckungen einzusetzen.

Unter den Schiffen, die neuen Aufgaben zugeteilt wurden, war auch die USS Enterprise-E. „Das Flaggschiff der Sternenflotte ist kein Kriegsschiff", sagte Commander Marie Durant, eine Sprecherin des Sternenflottenkommandos. „Die Enterprise und ihre Crew sind die Krönung dessen, was die Föderation erreicht hat. Wir brauchen sie an der Schwelle des erforschten Raums, damit sie neue Kontakte herstellen und Rassen in der Galaxie die Hand zur Freundschaft reichen kann." Die abschliessende Mission der Enterprise, vor ihrer Rückkehr für den Einsatz zur Erde, lag in der Unterstützung der Population von Khitomer.

Sternzeit 62230.13 gab das Klingonische Reich bekannt, dass es alle Einwohner, die nicht klingonischer Abstammung sind, aus Sicherheitsgründen „vom Planeten verbannen würde". Es gab den Bewohnern 14 Werktage Zeit, um den Planeten zu verlassen, aber Kanzler Martok stimmte später zu, die Frist zu verlängern, nachdem er mit Captain Jean-Luc Picard gesprochen hatte. Die Enterprise-E begleitete ein Kontingent an Schiffen nach Khitomer und half bei der Evakuierung und die früheren Bewohner wurden sicher in die Welten der Föderation umgesiedelt.

Kapitel 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mission der USS Enterprise-E nach Khitomer war auch die letzte für ihren legendären Captain. Nach einer persönlichen Anfrage durch den Präsidenten der Föderation und einem Grossteil persönlicher Überlegungen legte Captain Jean-Luc Picard seine Aufgaben bei der Sternenflotte nieder. Nach einem Langzeiturlaub von 3 Monaten in Frankreich übernahm Picard seinen Platz als Botschafter der Föderation auf Vulkan.

Es war nicht das einzige langjährige Belegschaftsmitglied der Enterprise, das anschliessend andere Projekte übernahm. Der leitende medizinische Offizier Beverly Crusher nahm die Position als Captain der USS Pasteur an, einem Schiff der Olympia-Klasse. Ihre erste Aufgabe war die Unterstützung der Bemühungen zum Wiederaufbau der Krankenhäuser und medizinischen Einrichtungen auf Cardassia Prime.

Und Worf, Sohn des Mogh, legte sein Amt bei der Sternenflotte ebenfalls nieder. Worf glaubte, dass es bei den jüngsten Spannungen in den Beziehungen zwischen der Föderation und den Klingonen am besten sein würde, wenn er in einer diplomatischen Rolle weiter dienen sollte. Er kehrte nach Qo’noS zurück, um den Posten des führenden Botschafters zu übernehmen und begann einige Monate später eine zaghafte Beziehung zu Grilka, der Führerin eines klingonischen Adelshauses, der er während seines Dienstes auf Deep Space Nine begegnet war.

Die Rolle der Enterprise-E befand sich im Wandel und viele langjährige Belegschaftsmitglieder waren gegangen, als sie für einen umfangreichen Umbau auf die Docks von Utopia Planitia geschickt wurde. Das Ingenieurskorps der Sternenflotte berichtete, dass der Umbau mindestens ein Jahr bis zur Fertigstellung dauern würde, da man plante, das Schiff als Testobjekt für eine neue Technologie zu verwenden. Unter dem neuen Equipment, das auf der Enterprise-E verbaut wurde, befand sich ein hochentwickeltes Sensor-Array, das erstmals in den Raumschiffen der Luna-Klasse getestet wurde.

Kapitel 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als die USS Enterprise-E zur Erde zurückkehrte, beantragte der leitende Ingenieur Geordi La Forge eine langfristige Freistellung von der Sternenflotte, um an persönlichen Projekten zu arbeiten, darunter einem Plan zum Bau und Testen seiner eigenen Raumschiffskonstruktion. Sein erstes Projekt bestand jedoch darin, dem Team bei der Soong-Stiftung dabei zu helfen, den Androiden B-4 des Soong-Typs zu studieren.

Mit der Hilfe von La Forge entschlüsselte das Team um 62762.91 Sterndatum, was es als die „Data Matrix“ bezeichnete, und griff erfolgreich auf die Persönlichkeit, das Wissen und die Erinnerungen von Data zurück, der diese Informationen in den B-4 geladen hatte, bevor er in der Schlacht am Bassen-Graben zerstört wurde. Die Persönlichkeit des Data stellte sich über die primitivere Programmierung des B-4 dar und der Android war in der Lage, dem Team der Soong-Stiftung bei der Aktualisierung des positronischen Gehirns und dem Wiederaufbau des Gefühlschips, der von Dr. Noonien Soong erfunden worden war, zu helfen. In einer Berichterstattung gegenüber dem Nachrichtendienst der Föderation sagte ein Vertreter im Namen des Teams, er sei zuversichtlich, dass ihre Arbeit in einigen Monaten getan sei.

Kapitel 4[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach mehr als zwei Jahren ohne Berichte von Borg-Aktivitäten im Föderationsraum entschloss sich das Sternenflottenkommando dazu, sein Borg-Einsatzkommando abzubauen und die Ressourcen anderweitig einzusetzen. „Wir können nicht länger auf etwas warten, das vielleicht niemals passiert“, sagte Sprecherin Marie Durant. „Und die meisten unserer Analysten sind sich jetzt einig, dass die Voyager ihnen wahrscheinlich mehr im Delta-Quadranten verpasst hat, als wir ursprünglich annahmen.“

Eine Föderationsexpertin für die Borg, die dieser Entscheidung der Föderation nicht zustimmte, war die frühere Leiterin des Einsatzkommandos Seven of Nine. Sie gab ihren Posten bei der Sternenflotte als Protest gegen die Entscheidung auf und nahm ihrer Forschung zur Fortsetzung am Daystrom-Institut an. Als der Nachrichtendienst der Föderation auf einen Kommentar drängte, sagte die frühere Borg „Die Borg werden wiederkommen. Wenn die Föderation nicht vorbereitet ist, wird das ihr Ende sein.“

Kapitel 5[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im romulanischen Raum legte sich das, was als ein tumultreiches Jahr nach der Ermordung von Prätor Tal’aura begonnen hatte, zu einer, wie man glaubte, langfristigen Lösung und sowohl die Sternenflotte als auch das Klingonische Reich zogen einige Schiffe von den Grenzen des romulanischen Raums ab.

In den Wochen nach Tal’auras Tod übernahm ihr Statthalter Sela die Zügel in der Regierung. Sela erhielt vom Senat als Notfallmassnahme vorübergehend die Regierungsgewalt und nutzte diese, um mehr als zwei Dutzend Senatoren gegen Repräsentanten der Adelshäuser auszutauschen, die gegen Tal’auras Regierung opponiert hatten. Unter den Auserwählten von Sela befand sich auch der einflussreiche Adlige Chulan aus der Linie des Tellus.

Die Unterstützung der Adligen gab Sela die Schlagkraft, die sie brauchte, um die Regierung zu führen, aber sie hatte nicht die Unterstützung des Militärs oder der Tal Shiar und ihren wurde allgemeinhin keine grosse Zukunft zugetraut.

Rehaek, der Anführer der Tal Shiar, hatte einen seiner seltenen öffentlichen Auftritte, um bekanntzugeben, dass er persönlich die Untersuchungen zur Ermordung von Prätor Tal’aura leiten würde. „Es gäbe einige Dinge, die als zweckdienlich betrachtet werden könnten, welche seitens der Ehre jedoch zu verabscheuen seien. Wir können nicht zulassen, dass diese Tat ungesühnt bleibt.“

Und Kaiserin Donatra des Imperialen Romulanischen Reichs gewann die Herzen unter den Leuten von Romulus, indem sie Lebensmittellieferung in nicht militärische Siedlungen senden wollte.

Kapitel 6[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Experten der Föderation befürchteten ein Gerangel von drei Seiten um die Kontrolle über Romulus, doch stattdessen traf sich Donatra mit Sela und Rehaek, um eine friedliche Lösung zu finden.

Die Drei vereinbarten widerwillig, ihren privaten Disput zum Wohl des Reichs beiseite zu legen und die Welten des Imperialen Romulanischen Staates wurden wieder im romulanischen Reich vereint. Donatra herrschte weiterhin über das Militär und hielt möglichst viele ihrer Streitkräfte sicher abseits für den Fall, dass der Frieden nicht halten sollte.

Während die Bedrohung durch einen Bürgerkrieg abgewandt wurde, eröffnete der Senat eine Debatte dazu, wer als neuer Prätor gewählt werden sollte. Sela war als Tal’aura Statthalter einer der führenden Kandidaten und sie stellte sich für die Position auf. Allerdings wurde ihre Kampagne von Gerüchten über ihre mögliche Beteiligung an der Verschwörung zur Ermordung von Tal’aura verfolgt und als sich Donatra weigerte, die Kampagne von Sela zu unterstützen, schien ihre Niederlage schon sicher.

Nach einer ausschweifenden Debatte wurde Senator Chulan als neuer Prätor gewählt. Er war als Kandidat praktisch ein Kompromiss, der für die Hauptmächte akzeptabel war, allerdings nicht sehr stark unterstützt wurde. Analysten der Föderation prognostizierten, dass Chulan ohne die Unterstützung einer Koalition aus Splittergruppen ein schwacher Führer sein würde.

Kapitel 7[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Donatra, die nach Meinung der Mehrheit die Begründerin eines neu gefundenen Friedens auf Romulus war, reiste nach Remus, um General Xiomek der Remaner zu treffen. Sie bot den Remanern die volle Staatsbürgerschaft im Reich und die Vertretung im romulanischen Senat im Gegenzug für ihre Unterstützung an.

Sela war zwar gegen diesen Plan, der ihrer Meinung nach eine Belohnung für den gewaltsamen Aufstand der Remaner darstellte, doch sie und Prätor Chulan hatten nicht die Stärke, um sich Donatras Macht in den Weg zu stellen.

Die körperliche Kraft der Remaner und deren Vorräte an Dilithium und Schwermetallen verlieh Donatras beachtlichem Militär weitere Stärke und sie hatte die Ressourcen, um Werften und Munitionsfabriken wieder zu eröffnen, die seit der Revolte von Shinzon geschlossen waren. Als die Ressourcen von Remus und den von Donatra kontrollierten Welten zu Romulus zurückflossen, gehörten Energierationalisierungen und Lebensmitteleinsparungen der Vergangenheit an.

Der romulanische Senat zögerte mit den Remanern zu handeln, wurde jedoch von der populären Unterstützung für Donatra beeinflusst und die Senatoren stimmten zögerlich ab, Xiomek einen Sitz im Senat zu gewähren und die Bürgerschaft auf die Remaner auszuweiten. Im Alltagsleben behandelten die meisten Romulaner die Remaner jedoch als Bürger zweiter Klasse und die Remaner hielten sich dabei zurück, in romulanische Siedlungen umzusiedeln.

Weitere Themen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]